Wie sich das Hochbeet über Tage selber mit Wasser versorgt

Der Wasserspeicher und ein geschickter Aufbau machen es möglich!

Die heissen Tage sind da, und Ferien oder ein verlängertes Wochenende steht an. Dabei wächst gerade jetzt das Gemüse im Hochbeet so gut! Wer kann während der Abwesenheit für eine gute Bewässerung sorgen?

Die Antwort ist einfach: Das Hochbeet selber!

Am Anfang haben wir uns die Frage nach den grössten Bedürfnissen der Hochbeet-Gärtner und -Gärtnerinnen gefragt. Dabei ist dieser Katalog herausgekommen, der unser Hochbeet-System erfüllen soll:

  1. Wasser: es soll genug aber nicht zuviel Wasser haben für die Pflanzen. So einfach wie möglich.
  2. Die Pflanzen sollen gesund wachsen können. Daher, starke Pflanzen, beste Voraussetzungen schaffen, damit sie möglichst nicht krank werden. Gibt es Tricks aus der Natur?
  3. Die Auswahl und Anordnung der Pflanzen soll einfach, attraktiv und schlüssig sein. Für alle.
  4. Das Auge isst mit! Daher: Das Design soll sich zeigen lassen können! Die Qualität darf nicht zu kurz kommen: Dieses Hochbeet ist kein Konsumgut, sondern ein echtes Möbel für jahrelange Freude!
  5. Das Gärtnern soll Spass machen, auch ohne Vorkenntnisse oder jahrelanger Erfahrungen.
  6. angeleitetes Gärtnern für jahrelangen Spass; was wird wo gepflanzt, was folgt darauf, was muss ich der Erde wieder hinzufügen nach der Ernte, wieviel, und wann?
  7. Schädlinge: Schnecken? Nein danke!

Zugegeben, diese Liste ist lang. Daher haben wir uns als Erstes auf die Wasserführung im Hochbeet-System konzentriert.

Das Wasser

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das Wasser so weit wie möglich nur den Pflanzen zur Verfügung stellen, und Verdunstungsverluste zu minimieren. Also haben wir den Mechanismus für das Giessen umgekehrt: Dies geschieht nun von unten nach oben. Das Wasser wird direkt in die wasserführende Schicht gegeben. Dies ist eine von drei wassersparenden Methoden in unserem Beet, damit weniger Wasser verdunstet und damit mehr für die Pflanzen zur Verfügung steht.

Für eine Kontrolle der Wassermenge haben wir dem ersten Prototypen einen Überlauf verpasst. War der Speicher voll, begann es aus dem Überlauf zu tropfen. So war klar, es hatte genug, aber nicht zuviel Wasser.

Erstes Hochbeet mit Wasserspeicher (2017) Es funktioniert heute noch bestens!

Gesunde Pflanzen

Damit es den Pflanzen auch gut gehen kann, haben wir uns von Anfang an entschieden, auf lebendige Erde im Hochbeet zu setzen. Das tönt total logisch, ist leider aber überhaupt keine Selbstverständlichkeit! Die „Hochbeeterde“, „Gartenerde“ und wie die Packungen im Handel heissen, wurden für eine lange Haltbarkeit und gegen unerwünschtes Saatgut in der Erde „sterilisiert“ oder „hygienisiert“. In dieser Erde findet kein Leben mehr statt. Fäulnis oder schlecht wachsende Pflanzen sind die Folge. Wir können unsere Erde von einem Schweizer Hersteller beziehen, der sich mit der Produktion von lebendiger Erde bestens auskennt. Diese Erde ist nach den Geheimnissen der lebendigen „Terra Preta“ produziert. Alle wichtigen Voraussetzungen für eine lebendige Erde ist darin enthalten. Als Orientierung: Eine Handvoll lebendige Erde enthält Milliarden Lebewesen in einem organisierten Zusammenleben. Davon profitiert auch die Pflanze.

Weitere Tricks aus der Natur

Haben Sie in der Natur schon einmal über längere Zeit unbewachsene Erde gesehen? In der Natur sind einige Pionierpflanzen sofort zur Stelle, wenn es für sie Platz hat! Im Hochbeet is dies unerwünscht, denn das Gärtnern soll ja Spass und nicht unbedingt Arbeit machen! Also haben wir das geeignete Deckmaterial gesucht – und gefunden! Natürliches Schnitzel-Material deckt die Erde zu, erschwert dem „Unkraut“ das Wachsen – und – reduziert erneut die Verdunstung!

Anordnung und Auswahl der Pflanzen

Mit geeigneten Mischkulturen kann erreicht werden, dass sich Pflanzen gegenseitig vertragen, sich im Wachstum unterstützen und/oder Krankheiten und Schädlinge fern halten. Die Kombination der Pflanzen ist enorm wichtig. Glücklicherweise kann dies richtig Spass machen! Wir haben uns entschieden, einige Mischkulturen vorzuschlagen, die besonders gut im Hochbeet funktionieren. Die Anordnung der Pflanzen zeigen wir ebenso auf wie die möglichen Folgebepflanzungen, damit sich Schädlinge nicht vermehren können.

Das Design

Was nützt ein geniales System, wenn es sich nicht gut in den geplanten Ort einfügt? Natürlich haben wir uns zuerst auf die Funktion konzentriert. Die Langlebigkeit des Produkts war ein nächst wichtiger Schritt. Stets haben wir uns nach optischen Ansprüchen orientiert. So soll die Qualität und Wertigkeit das Aussehen prägen. Wir haben massives Holz und für den Randabschluss Metall-Optionen gewählt. Ein Modell wurde sogar mit Schwedenfarben angemalt, wovon wir für das grundsätzliche Design aber wieder weggekommen sind. 

Hochbeet schlicht - elegant - Bühne für leckeres Gemüse

Nach 8 Prototypen und stetigen Verbesserungen sind wir höchst zufrieden und kennen unser Produkt von jeder Seite!

Spass am Gärtnern!

Der ausgeklügelte Bodenaufbau (Punkt 1 bis 3) gibt schon sehr viele positive Voraussetzungen ab für ein genussvolles gärtnern. Daher haben wir uns gefragt, was wir besser machen können, damit alle Hochbeet-Gärtner und -Gärtnerinnen Freude haben können. So haben wir uns an den nächsten Punkt gewagt; begleitetes und angeleitetes Gärtnern!

Angeleitetes Gärtnern

so kann ein Hochbeet im Winter aussehen

In Mischkulturen wachsen Pflanzen einfach besser, davon haben wir bereits geschrieben. Dieses Wissen ist in den letzten Jahren stark vermittelt worden, im Netz, Fachzeitschriften, Büchern. Wir gehen einen Schritt weiter und bieten an, dass jeweils im Frühjahr und im Herbst so viel Kompost und Deckmaterial nachgeliefert wird. So bleibt die Erde im Hochbeet stark. Zudem kann für Herbst und Frühjahr die geeignete Folgebepflanzung bestellt werden. Wir unterstützen Sie gerne für Ihren Spass mit Ihrem Hochbeet!

Schädlinge

Schnecken? Nein danke! Dafür haben wir einen Kupferrahmen entwickelt, der das Gemüse von den Biestern trennt. Kupferblech und überhängende Winkel – und der Salat ist für Sie!

Möchten Sie mehr wissen über unsere Hochbeete? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!

 

FAQ – häufige Fragen

FAQ – häufige Fragen

Ich habe gelernt, dass die unterste Schicht im Hochbeet aus Ästen sein muss. Stimmt das?

Etwas vom Wichtigsten im Hochbeet sind die Nährstoffe, aus denen das Gemüse alles holen kann um zu wachsen. Holz im Boden verrottet langsam und gibt diese Nährstoffe frei. Trotzdem empfehlen wir diesen Aufbau nicht, da Verrottungsprozesse geschickt gelenkt werden müssen, damit das Holz nicht unter der Erde verschimmelt und das Leben in der Hochbeeterde stört. Wir gehen den direkten Schritt und fügen von Anfang an fertig kompostierte und lebendige Erde in das Hochbeet. Diese Erde wird mit der richtigen Menge an Kompost 2x jährlich wieder aufgefrischt.

Kann ich im Hochbeet alles anbauen was ich möchte?

Pflanzen wachsen dort am besten, wo ihre Eigenschaften am Besten zum Zug kommen. Die einen Pflanzen vertragen Sonne sehr gut, andere haben lieber eine stärkere Erdschicht. Unsere Mischkulturen sind optimiert auf einen sonnigen bis halbschattigen Standort und für die ganzjährige Bepflanzung. Nicht winterharte Pflanzen sollten separat gepflanzt werden.

Gibt es die Phoster Hochbeete in verschiedenen Grössen?

Ja natürlich! Das System lässt kundenspezifische Wünsche zu. Wenn sie möchten, passen wir unser System sogar in Ihre bestehenden Hochbeete ein. Fragen Sie uns!

Habe ich das richtig verstanden, wenn ich im Frühling un im Herbst bei Ihnen die Mischkulturen bestelle, habe ich grün das ganze Jahr?

Genau! Auch im Winter dürfen Sie sich freuen über ein begrüntes Beet. Und essbar sind die Pflanzen selbstverständlich auch!

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